Das geheiligte Familienrezept für die ultimativen Vanillekipferln wird hier ausnahmsweise nicht verraten. Dafür kann ich euch jenes für das Toskanische Panforte nur ans Herz legen:
150 g geschälte Mandeln und 150 g geschälte Nüsse (Macadamia- oder Hasel-, je nach Gusto) ohne Fettzugabe in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten. Abkühlen lassen, danach grob hacken. Backrohr auf 160 Grad vorheizen (Umluft: 140 Grad).
200 g kandierten Ingwer und 100 g Orangeat fein hacken, mit den gehackten Nüssen, 150 g Pistazien und 200 g Mehl vermischen. Mit 1 Teelöffel Zimt, etwas gemahlenem Muskat und 1 Prise gemahlenem Kardamom würzen.
200 g Akazienhonig mit 200 g Staubzucker und 75 ml Wasser unter Rühren in einem Kochtopf erhitzen, bis der Sirup etwas eingedickt ist. Dann Mehlmischung mit dem Sirup rasch verkneten (Knethaken, Küchenmaschine) und gute 10 Minuten abkühlen lassen.
In eine mit Backpapier ausgelegte Springform oder einen variablen Backrahmen gleichmässig verstreichen. Auf der 2. Schiene von unten ca. 50 Minuten backen.
Abkühlen lassen. Ausgekühlt mit Staubzucker bestreuen und in dünne Scheiben schneiden, je nach Länge davon mundliche Stücke schneiden.
TIPP: Panforte schmeckt am Besten, wenn es noch ein paar Tage durchziehen kann. Dazu in Küchenfolie wickeln und in einer Keksdose kühl lagern lassen.
Rezept 2008 entdeckt bei: www.brigitte.de/rezepte
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