Weil man nicht immer nur Kekse backen kann, gabs gestern huebsch deftiges aus der Familienkueche: Matthias hat Grammeln angeschleppt und was macht die kluge Frau daraus??
Innviertler Grammelknoedeln:
Mehlteig aus 600 g griffigem Mehl, 0,3 l eiskaltem Wasser, einer Prise Salz und 3 Essloeffeln Sonnenblumenoel bereiten. Kurz und gut abschlagen, mit einem Kuechentuch abdecken und eine halbe Stunde rasten lassen.
Für die Fuelle 300 g Grammeln (Grieben) von Hand klein hacken und mit Salz, Pfeffer und reichlich frischer Petersilie abschmecken. Aus der Masse kleine Kugerln formen, evtl. vor der Weiterverarbeitung ein Weilchen im Kuehlschrank kalt stellen.
Teig zu einer Rolle formen, gleich große Stuecke abschneiden, von Hand ausziehen und Grammelkugerln darin fest einwickeln. Achtung - keine Luftblasen! Auf einem reichlich bemehlten Blech oder Kuechenbrett ablegen, evtl. nochmals leicht mit Mehl bestaeuben.
In leicht gesalzenem Wasser in ca. 12-15 Minuten gar koecheln. Mit Sauerkraut und frischem Schnittlauch garniert servieren.
Hinweis: Ich mag die Knoederl mit sehr duennem Teig (max. 5 mm), wie ich's aus dem Innviertel kenne. Das ergab somit knapp 50 golfballgrosse Knoederl und - jede Menge Mehlteig-Rest.
Alternativ kann man die Fuelle aus weißem Speck (Lardo, Kuebelspeck) oder kaltem, faschiertem Bratenfleisch machen. Am Besten natuerlich alle drei Varianten auf einem Teller vereint. : )
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